Brandschutz: Sichere Etiketten-Materialien für Anwendungen in der Automobil-Industrie

Im Jahr 2016 brannten in Europa 55.000 Fahrzeuge - 65 Personen kamen dabei ums Leben.* Diese Zahlen zeigen, warum Fahrzeughersteller immer mehr Wert auf flammhemmende Materialien legen und diese zunehmend nachfragen.

Die Brennbarkeit-Sicherheitsvorschriften hielten mit dem Federal Motor Vehicle Safety Standard # 302 (FMVSS 302) Einzug, der in den 1970er Jahren entwickelt wurde. Die Norm FMVSS 302 bezieht sich auf das Brandverhalten von Materialien, die in Straßenfahrzeugen verbaut werden. In einer Brennkammer wird bei einem 15-Sekunden-Test die Entflammung durch eine noch brennende Zigarette simuliert.

In den 1970er Jahren wurden in Fahrzeugen höchstens 30 kg Kunststoff verbaut. In heutigen Autos befinden sich mindestens 150 kg davon. Mehr Kunststoff zieht aber ein erhöhtes Feuerrisiko nach sich und die Fahrzeughersteller berücksichtigen heute auch andere Brandherde als Zigaretten. So kann zum Beispiel ein Feuer nach einem Unfall sehr viel dramatischer sein als das Entflammen durch Zigarettenglut.

Die Etikettenverarbeiter müssen mittlerweile Materialien anbieten, die gewährleisten, dass Fahrzeugteile so flammfest sind, dass die Wageninsassen genügend Zeit haben, um aus dem brennenden Wagen zu entkommen. Es wird immer mehr Wert auf Etiketten gelegt, die der FMVSS 302 bzw. technisch vergleichbaren OEM-Normen entsprechen.

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* Center of Fire Statistics: “World Fire Statistics 2016” und International Association for the Study of Insurance Economics