Close
Loading the player ...
Avery Dennison Compliance-Zertifikate herunterladen
Close
Loading the player ...
DTSC-Website mit CA RoHS
Close
Loading the player ...
CA RoHS-Gesetz: Health and Safety Code Sections 25214.9-25214.10.2
Close
Loading the player ...
CA RoHS-Bestimmungen: California Code of Regulations, Title 22, Section 66260.202

Kalifornien

 

Kalifornien hat ein RoHS-ähnliches Gesetz (CA RoHS).   CA RoHS ist bindend für alle, die ein abgedecktes elektronisches Gerät (Covered Electronic Device, CED) in Kalifornien verkaufen oder zum Verkauf anbieten.  Das betrifft Hersteller, Distributoren, Großhändler und Einzelhändler, die in Kalifornien entsprechende Geräte verkaufen.

CA RoHS ist an die RoHS-Gesetzgebung der EU angelehnt, allerdings gibt es auch wichtige Unterschiede.

EU RoHSCA RoHS
  • Während sich die RoHS-Richtlinie der EU auf eine breite Palette elektrischer und elektronischer Ausrüstung bezieht, sind die Einschränkungen nach CA RoHS auf abgedeckte elektronische Geräte begrenzt, zu denen bestimmte Bildausgabegeräte gehören, die im Regelwerk des Amtes für Sondermüll (DTSC) aufgeführt sind.
  • CA RoHS-Bestimmungen reglementieren die Verwendung von Blei, Quecksilber, Cadmium und sechswertigem Chrom in bestimmten elektronischen Geräten.
    • Im Gegensatz zu EU RoHS reglementiert CA RoHS nicht die Verwendung zweier bromierter Flammschutzadditive, nämlich polybromierter Biphenyle (PBBs) und polybromierter Diphenylether (PBDEs).

Hersteller elektronischer Geräte, für die CA RoHS gilt, müssen dem kalifornischen Amt für Materialrecycling und -wiedergewinnung (Department of Resources Recycling and Recovery) bis zum 1. Juli eines Jahres die im vorhergehenden Kalenderjahr verkauften Geräte melden.

CA RoHS gilt nur für abgedeckte elektronische Geräte, die an dem Datum oder nach dem Datum, an dem die kalifornischen RoHS-Richtlinien erstmals für die betreffenden Geräte gültig wurden, hergestellt worden sind.

Abgedeckte elektronische Geräte

 

Gemäß CA RoHS ist ein abgedecktes elektronisches Gerät ein Bildausgabegerät mit einem Bildschirm, der größer ist als 4 Zoll in der Diagonale, und das in den DTSC-Bestimmungen als ein Gerät eingestuft wird, das bei der Entsorgung als Sondermüll gilt.

  • Ein Bildausgabegerät ist ein elektronisches Gerät, das auf einer Wiedergabefläche bewegliche Grafiken oder eine visuelle Darstellung von Bildsequenzen in so schneller wechselnder Folge anzeigt oder anzeigen kann, dass die Illusion einer Bewegung entsteht.  Falls zutreffend, erfasst diese Definition auch Geräte, die insofern ein fester Bestandteil des Ausgabegeräts sind, als sie nicht ohne Weiteres davon entfernt werden können.  Ein Bildausgabegerät kann eine Kathodenstrahlröhre (CRT), eine Flüssigkristallanzeige (LCD), einen Plasmabildschirm, digitale Lichtsteuerung oder andere Bildgebungsverfahren nutzen, ohne auf die hier genannten Verfahren beschränkt zu sein.

DTSC hat in seinen Richtlinien neun Kategorien abgedeckter elektronischer Geräte bestimmt und aufgelistet. In dieser Liste sind enthalten:

  • Geräte, die Kathodenstrahlröhren enthalten
  • Kathodenstrahlröhren
  • Computermonitore, die Kathodenstrahlröhren enthalten
  • Laptops mit Flüssigkristallanzeige
  • Desktop-Monitore mit Flüssigkristallanzeige
  • Fernsehgeräte mit Kathodenstrahlröhre
  • Fernsehgeräte mit LCD-Bildschirm
  • Plasmafernsehgeräte
  • Tragbare DVD-Player mit LCD-Bildschirm

Es gibt Ausnahmen für bestimmte Bildausgabegeräte, darunter:

  • ein Bildausgabegerät als Teil eines Kraftfahrzeuges
  • ein Bildausgabegerät, das enthalten ist in oder Teil ist von technischen, geschäftlichen und medizinischen Geräten, einschließlich Überwachungs- und Kontrollvorrichtungen
  • ein Bildausgabegerät, das in folgenden Geräten enthalten ist: Waschmaschine, Trockner, Kühlschrank, Gefrierschrank, Mikrowellenherd, herkömmlicher Herd oder Backofen, Geschirrspüler, Raumklimaanlage, Entfeuchter oder Luftreiniger

Bei Avery Dennison ADvantage sind folgende Materialien und Informationen verfügbar: Die Website „Complete Compliance“ dient nur der Information und soll keine Rechtsfragen beantworten.