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Kandidatenliste

Besonders besorgniserregende Stoffe (SVHC)

Stoffe, die ein oder mehrere der in Artikel 57 der REACH-Verordnung festgelegten Kriterien erfüllen, können als besonders besorgniserregende Stoffe (SVHC) bezeichnet werden.  Stoffe, die als SVHC bestimmt werden können, umfassen: 

  • Stoffe, die die Kriterien für die Einstufung als karzinogen, mutagen oder reproduktionstoxisch erfüllen (CMR-Stoff der Kategorie 1 oder 2)
  • Stoffe, für die es ähnlich besorgniserregende Anzeichen gibt wie z. B. endokrine Disruptoren 
  • Persistente, bioakkumulative und toxische Stoffe (PBT-Stoffe) oder sehr persistente und sehr bioakkumulative Stoffe (vPvB-Stoffe)

SVHC werden von den Mitgliedstaaten bestimmt und auf die Kandidatenliste gesetzt.  Die Aufnahme eines Stoffes in die Kandidatenliste löst in der gesamten Lieferkette gesetzliche Verpflichtungen aus.

 

Die ECHA priorisiert Stoffe auf der Kandidatenliste, um festzulegen, welche Stoffe einer Zulassung unterliegen sollten. Das Priorisieren führt zu Entscheidungen in Bezug auf Folgendes: 

  • den Ablauftermin, ab dem ein Stoff ohne Zulassung nicht mehr verwendet werden kann 
  • ob ein Stoff der Zulassung unterliegt oder nicht 
  • welche Verwendungen der aufgelisteten Stoffe keine Zulassung benötigen (d.h. da ausreichende Kontrollen durch andere Rechtsvorschriften bereits etabliert sind)
 

Die REACH-Verordnung enthält Anforderungen an Anmeldung und Informationsaustausch für SVHC in Artikeln.  Lieferanten von Stoffen auf der Kandidatenliste und Zubereitungen, die diese enthalten, müssen ihren Kunden Sicherheitsdatenblätter zur Verfügung stellen. 

Die ECHA veröffentlicht ein Absichtsregister, das Stoffe ausweist, die als SVHC eingetragen werden könnten (bevor sie in die Kandidatenliste aufgenommen werden).

Bei Avery Dennison ADvantage sind folgende Materialien und Informationen verfügbar: Die Website „Complete Compliance“ dient nur der Information und soll keine Rechtsfragen beantworten.