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Papier und Karton

Papier und Karton unterliegen keinen EU-Einzelmaßnahmen, müssen aber den Erfordernissen der Rahmenverordnung (EG) 1935/2004 entsprechen, die besagt, dass Materialien und Gegenstände aus Papier und Karton nach guter Herstellungspraxis so herzustellen sind, dass sie unter den normalen oder vorhersehbaren Verwendungsbedingungen keine Bestandteile auf Lebensmittel in Mengen abgeben, die geeignet sind,

  • die menschliche Gesundheit zu gefährden oder
  • eine unvertretbare Veränderung der Zusammensetzung der Lebensmittel herbeizuführen oder
  • eine Beeinträchtigung der organoleptischen Eigenschaften der Lebensmittel herbeizuführen.

Gegebenenfalls gelten nationale Bestimmungen, deren Einhaltung entsprechend den Vorschriften des jeweiligen Landes, in dem das Produkt auf den Markt kommt, nachgewiesen werden müssen.  Solche landesspezifischen Bestimmungen gibt es u. a. in den Niederlanden, Frankreich und Italien.

Für Lebensmittelkontakt-Materialien (LKM) aus Papier und Karton gibt es auch Branchenrichtlinien wie z. B. die Richtlinie des Verbands der europäischen Papierindustrie (Confederation of European Paper Industries, CEPI).  Diese sprechen Empfehlungen für Tests und Risikobewertungen aus, die als Voraussetzung für die Erfüllung europäischer Anforderungen hinsichtlich Verfolgbarkeit, Konformitätserklärung und anderer Punkte gelten.