L’oreal und Avery Dennison arbeiten gemeinsam an umweltfreundlicheren Etiketten

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L’Oreal Americas und Avery Dennison wollen gemeinsam den Lebenszyklus von Verpackungsetiketten untersuchen, um die Umweltbelastung durch diese Etiketten zu reduzieren. 
 

Der erste Schritt dieser Zusammenarbeit ist eine umfassende Avery Dennison Greenprint-Bewertung, die zeigt, wie die Verwendung dünnerer Etikettenmaterialien die Umwelt schont. Avery Dennison Greenprint, eine seit 2010 bestehende Ökobilanzmethode, ist das erste Instrument dieser Art für die Etikettenbranche.

„Wir sind von der Notwendigkeit einer nachhaltigen Lieferkette überzeugt; dies ist auch fest in unseren Geschäftspraktiken verankert,“ erklärte David Wolbach, der Assistant Vice President des Bereichs Haarproduktverpackungen von L’Oreal Americas. „Das eigentliche Ziel – umweltfreundlichere Materialien – können wir jedoch nicht allein erreichen. Dafür müssen alle Beteiligten innerhalb der Wertschöpfungskette, von Materialherstellern, Druckereien und Verbrauchern bis hin zu Entsorgern, zusammenarbeiten, um weltweit zu einem klaren und transparenten, umweltschonenden Produktstrom zu gelangen.“

Bei der Präsentation seiner Nachhaltigkeitsstrategie „Sharing Beauty with All“ für die Herausforderungen von morgen, setzte sich L’Oreal eine Reihe von Umweltzielen, darunter auch weitere Verbesserungen beim Thema Verpackungen. Dabei fasst L’Oreal den Begriff Verpackungen denkbar weit, auch Etiketten mit all ihren Umweltaspekten werden berücksichtigt.

Nach Aussage von L’Oreal bietet die Avery Dennison Greenprint-Methode dem Unternehmen die Möglichkeit, alle Auswirkungen der verwendeten Etikettenmaterialien zu analysieren, von der Rohstoffgewinnung über die Verarbeitung bis hin zur Entsorgung der Etiketten. Durch das Aufzeigen der größten Umweltbelastungen können Lösungen für deren Verringerung entwickelt werden.

Diese Methode brachte L’Oreal zu der Entscheidung, bei den Etiketten einiger wichtiger Produkte auf Global MDO von Avery Dennison umzusteigen, einem Etikettenmaterial, das bei den Aspekten Treibhausgasemissionen, Wasserverbrauch und anfallende Abfallmenge deutlich günstiger abschneidet.

„Genauso wichtig ist, dass wir über die erforderlichen Informationen verfügen, um die Umweltauswirkungen der Materialien zu kennen, die wir verwenden“, fügt Wolbach hinzu. „Das ist für uns eine große Hilfe bei der Auswahl von Materialien.“

Mit dem Umstieg von Avery Dennisons Global Co-Ex-Folie auf Global MDO hat L’Oreal die Umweltbelastung in allen Kategorien – fossile Brennstoffe, Wasserverbrauch, Energieverbrauch, Treibhausgasemissionen und Abfall – zwischen 7 und 19 % verbessert.

„Verbesserungen bei der Nachhaltigkeit sind nur möglich, wenn die ganze Wertschöpfungskette mitarbeitet, einschließlich der Verarbeiter, die Markenherstellern das richtige Material empfehlen,“ so Rosalyn Bandy, Sustainability Manager bei Avery Dennison North America. „Weil L’Oreal die Initiative zur Verbesserung der Nachhaltigkeit von Verpackungen ergriffen hat, arbeitet jetzt die ganze Wertschöpfungskette enger zusammen.“

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